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20200519144319

Fünfjähriges Kind stirbt in Großbritannien an Covid-19

17:51
04.04.2020
Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Großbritannien an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte der britische Staatsminister Michael Gove am Samstag bei einer Pressekonferenz in London mit. Es soll sich Medienberichten zufolge um das bisher jüngste Opfer der Corona-Pandemie in Großbritannien handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

Teddy Jaans

Gouverneur von New York hofft auf baldigen Gipfelpunkt

16:36
04.04.2020
In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. „Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist.“

Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114 000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. Das sind rund 10 000 mehr als noch am Freitag. 3565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag.

Teddy Jaans

Wirtschaftskommissar für gemeinsame Anleihen

15:04
04.04.2020
In der Debatte über europäische Corona-Bonds zur Bewältigung der finanziellen Folgen der Corona-Krise hat sich EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni für gemeinsame Anleihen der EU-Mitglieder ausgesprochen. „Wir brauchen ein europäisches Konjunkturprogramm und das sollte durch die Ausgabe von Anleihen finanziert werden“, sagte Gentiloni der Zeitung „Die Welt“. „Die Ausgabe von Anleihen soll zweckgebunden sein und eine einmalige Maßnahme in außergewöhnlichen Umständen. Ich denke, Deutschland und andere nordeuropäische Länder können das akzeptieren.“

Die EU-Staaten hatten sich bei einem Videogipfel vorige Woche über die Frage zerstritten, ob Corona-Bonds - also gemeinsame europäische Anleihen zur Finanzierung der EU-Staaten - in der Krise nötig sind. Italien, Spanien und andere wollen sie, Länder wie Deutschland und die Niederlande sind dagegen. Die EU-Finanzminister sollen bis Dienstag neue Modelle entwickeln.

„Die Botschaft nach Nordeuropa lautet aber: Wir reden nicht über die Vergemeinschaftung von Schulden“, sagte der Italiener Gentiloni. „Jetzt geht es um gemeinsame Schulden im Kampf gegen das Coronavirus und seine Folgen, nicht um die Schulden der vergangenen 30 Jahre.“

Teddy Jaans