Letztes Update:
20200519144319

Leitartikel im "Luxemburger Wort"

07:52
04.04.2020
Aus der aktuellen Krise können viele Lehren gezogen werden. Einem digitalen Hype nachzulaufen, gehört nicht dazu, schreibt LW-Redakteurin Michèle Gantenbein in Ihrem Leitartikel. Die jetzige Situation verschärfe die Ungerechtigkeiten im Bildungssystem. Viele Eltern in Luxemburg seien mit der Kinderbetreuung und mit dem Lernen überfordert – weil sie nicht über pädagogische Kenntnisse verfügen, die Lerninhalte nicht kennen oder die Sprache nicht verstehen. 

Den Leitartikel können Sie hier abrufen.

Jörg Tschürtz

Pressestimmen I

07:52
04.04.2020
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt über die Corona-Beschränkungen :

"Die drastischen Beschränkungen des Lebens in Deutschland, die am 22. März beschlossen wurden, zeigten messbare Wirkungen, sagte der Präsident des Robert- Koch-Instituts, Lothar Wieler , am Freitag. Messbar deshalb, weil die „Reproduktionsrate“ der Corona-Epidemie auf eins gesunken ist - ein Infizierter steckt im Durchschnitt nur noch einen einzigen Menschen an. Entsprechend sinkt der Zeitabstand, in dem sich die Zahl der Infizierten verdoppelt. Die zehn Tage, die von der Regierung vorgegeben wurden, dürften bald erreicht sein. (...) Es sind zwar Erfolge zu verzeichnen, aber sie sind hinfällig, wenn jetzt so getan würde, als sei das Schlimmste schon vorbei. Darauf beziehen sich Äußerungen wie die des Berliner Gesundheitssenators, dass der Corona-Zustand Deutschlands wohl bis Jahresende dauern werde."

Jörg Tschürtz

Pressestimmen II

07:51
04.04.2020
Zum Wunsch nach Lockerung der Corona-Maßnahmen meint die belgische Zeitung „De Standaard“ am Samstag:

„In Italien und Spanien, zwei Ländern, in denen das Leiden bereits länger andauert als bei uns, ist ein Ende der Quarantänemaßnahmen noch nicht in Sicht. Es wäre also unklug und unvorsichtig anzunehmen, dass die Dinge für uns anders liegen könnten. Die Anstrengungen müssen noch lange Zeit aufrechterhalten werden, auch wenn draußen herausfordernd die Sonne scheint.

Der Druck, die Zügel zu lockern, nimmt zu. Unternehmen wollen wieder arbeiten. Die vielen zeitweilig Arbeitslosen merken, dass man von den Leistungen nicht reich wird. Familien in kleinen Wohnungen sehnen sich nach einer Wiedereröffnung der Schulen. Jeder möchte nach draußen gehen, sorglose Kontakte mit Familie oder Freunden haben. Aber dafür ist es noch zu früh.“

Jörg Tschürtz