Letztes Update:
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Trump im Zwist mit General Motors

20:43
27.03.2020
Unter Nutzung eines ursprünglich für Kriegszeiten entwickelten Gesetzes hat US-Präsident Donald Trump dem Autobauer General Motors (GM) die Produktion von Beatmungsgeräten befohlen. Das Unternehmen müsse Verträge zur Produktion von Beatmungsgeräten „akzeptieren, durchführen und priorisieren“, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Das zuständige Ministerium werde angesichts der Corona-Epidemie die Zahl der zu produzierenden Apparate festlegen. Beatmungsgeräte werden in Krankenhäusern in großer Zahl gebraucht, um an der Lungenkrankheit Covid-19 leidende Patienten zu versorgen.

Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump GM über Twitter angegriffen. Der Konzern halte sein Versprechen nicht ein, „sehr schnell“ 40.000 Beatmungsgeräte zu liefern, behauptete er. Trump drohte GM damit, das für Kriegszeiten vorgesehene Gesetz einzusetzen, mit dem er stärker in die Privatwirtschaft eingreifen kann. Trump hatte das Gesetz Mitte des Monats unterschrieben, bislang aber nicht angewendet.

Die Herstellung der benötigten Beatmungsgeräte gilt für branchenfremde Unternehmen als sehr komplex.

Jörg Tschürtz

Franzosen müssen bis 15. April zuhause bleiben

20:43
27.03.2020
In Frankreich sind die strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus um gut zwei Wochen verlängert worden. Die Französinnen und Franzosen müssten mindestens bis zum 15. April zu Hause bleiben, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe nach einer Regierungssitzung unter Vorsitz von Präsident Emmanuel Macron am Freitag an. „Dieser Zeitraum kann verlängert werden, wenn die gesundheitliche Situation dies erfordert“, sagte Philippe.

Jörg Tschürtz

Genesungswünsche aus dem Weißen Haus

19:57
27.03.2020
US-Präsident Donald Trump hat dem mit dem Corona-Virus infizierten britischen Premierminister Boris Johnson eine „rasche Genesung“ gewünscht. Beide hätten in einem Gespräch vereinbart, bei der Bekämpfung des Corona-Virus und der Stärkung der Weltwirtschaft weiter eng zusammenzuarbeiten, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Die Beiden seien zuversichtlich, dass die beiden Staaten „stärker als je zuvor“ aus der Krise hervorgehen würden, hieß es weiter.

Johnson hatte am Freitag mitgeteilt, er habe sich mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 angesteckt. Er habe milde Symptome - Husten und Fieber - entwickelt, sagte Johnson in einer Videobotschaft. „Ich arbeite von zuhause, ich bin in Selbstisolation“, sagte Johnson (55) weiter.

Jörg Tschürtz