Der Gewerkschaftsbund OGBL hat am Freitag in einer Mitteilung vor den ökonomischen Folgen der Covid-19-Krise gewarnt und den finanziellen Rettungsschirm der Regierung für Unternehmen begrüßt.
Es sei jedoch wichtig, auch die Arbeitnehmer zu unterstützen, die aufgrund der zu erwartenden Wirtschaftskrise in Verbindung mit den ohnehin schon angespannten sozialen Verhältnissen nun vor dem sozialen Abgrund stünden.
Es sei gut und richtig, dass Unternehmen unter die Arme gegriffen werde. Doch müsse man auch die Arbeitnehmer unterstützen, die jetzt schon in Kurzarbeit finanzielle Einbußen hätten, sowie jene, die weiterhin arbeiten müssen. Der OGBL zeigt sich in diesem Zusammenhang "besorgt" über die im Rahmen der Krise vorgesehene Ausnahmeregelung zu den Arbeitszeiten, die einen maximale Arbeitsdauer von täglich 12 Stunden bzw. 60 Stunden pro Woche vorsehe. Man werde darauf achten, dass diese Ausnahme nur auf Arbeitnehmer angewandt werde, deren Aktivitäten aufgrund der Krise notwendig seien.