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20200519144319

OGBL: "Sanitäre Krise darf keine Sozialkrise werden"

18:07
27.03.2020
Der Gewerkschaftsbund OGBL hat am Freitag in einer Mitteilung vor den ökonomischen Folgen der Covid-19-Krise gewarnt und den finanziellen Rettungsschirm der Regierung für Unternehmen begrüßt.

Es sei jedoch wichtig, auch die Arbeitnehmer zu unterstützen, die aufgrund der zu erwartenden Wirtschaftskrise in Verbindung mit den ohnehin schon angespannten sozialen Verhältnissen nun vor dem sozialen Abgrund stünden.

Es sei gut und richtig, dass Unternehmen unter die Arme gegriffen werde. Doch müsse man auch die Arbeitnehmer unterstützen, die jetzt schon in Kurzarbeit finanzielle Einbußen hätten, sowie jene, die weiterhin arbeiten müssen. Der OGBL zeigt sich in diesem Zusammenhang "besorgt" über die im Rahmen der Krise vorgesehene Ausnahmeregelung zu den Arbeitszeiten, die einen maximale Arbeitsdauer von täglich 12 Stunden bzw. 60 Stunden pro Woche vorsehe. Man werde darauf achten, dass diese Ausnahme nur auf Arbeitnehmer angewandt werde, deren Aktivitäten aufgrund der Krise notwendig seien.

Jörg Tschürtz

Recycling-Center wieder geschlossen

16:59
27.03.2020
Nach einer Entscheidung des Ministerrats müssen die Recycling-Center, die erst kürzlich wieder den Betrieb aufgenommen haben, wieder schließen. Um zwischenmenschliche Kontakte weiter einzugrenzen, gelten diese Anlagen nämlich fortan nicht mehr als Aktivitäten, für die sich die Bürger frei fortbewegen dürfen.

In Luxemburg-Stadt wird zudem weder Grünschnitt noch Sperrmüll eingesammelt. Die restliche Müllabfuhr (graue, blaue, grüne und braune Tonne sowie Valorlux-Tüten) funktioniert aber weiter wie gewohnt. Die Bürger werden gebeten, größeren Grünschnitt bis zur Wiederaufnahme der Dienste auf ihrem Grundstück zu lagern.

Jörg Tschürtz

Italien meldet fast 1.000 Tote an einem Tag

16:53
27.03.2020
Italien hat an einem Tag fast 1.000 Tote im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet und damit so viele wie an keinem Tag zuvor. Die Zahl stieg um 969 auf 9.134, wie der Zivilschutz am Freitag in Rom mitteilte. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg um fast 6.000 auf 86.498. Damit liegt Italien weltweit etwa gleichauf mit den USA. Die Kurve der Neuinfektionen flachte sich aber nach Aussagen des obersten Gesundheitsinstituts etwas ab - sie hat allerdings noch nicht ihren Höhepunkt erreicht.

Jörg Tschürtz