Letztes Update:
20200519144319
Chris Karaba Geschlossene Grenzen: Die Fotothéik such nach Fotos, die den Alltag in Luxemburg in Zeiten der Corona-Krise dokumentieren.

Die Pressekonferenz ist beendet

10:47
26.03.2020

Sarah Cames

Dr. Pierre Hertz über die Abläufe in den Centres de soins avancés

10:59
26.03.2020
In einer ersten Etappe werden Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Erkrankung von den übrigen Patienten getrennt. Alle Patienten und sämtliche Mitarbeiter sind mit Schutzmasken ausgerüstet.

In einer zweiten Etappe folgt die Informationsaufnahme, dann wird der Patient generell untersucht. Erst dann werden Patienten an einen Arzt weitergeleitet. Nach der Untersuchung werden Patienten entweder nach Hause geschickt, vor Ort auf das Virus getestet, oder - in schlimmeren Fällen - direkt mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. In den Zentren können Medikamente verschieben und Krankschreibungen ausgestellt werden.

Sämtliche Mitarbeiter der Centre de soins avancés sind Freiwillige, die dem Aufruf des Gesundheitsministeriums gefolgt sind, so Dr. Pierre Hertz, Koordinator der Centres de soins avancés. Bis Donnerstagmorgen 11 Uhr haben bereits 354 Patienten die drei bestehenden Zentren besucht. Am Freitag soll das vierte Zentrum im Kulturzentrum in Grevenmacher seine Türen öffnen.

Sarah Cames