Im Krisenland Myanmar ist ein enger Vertrauter der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi in Haft an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nyan Win (78), ein prominenter Politiker und früherer Sprecher von Suu Kyis Partei "Nationale Liga für Demokratie" (NLD), sei zuvor vom berüchtigten Foltergefängnis Insein ins Yangon General Hospital verlegt worden, sagt eine Ärztin der Klinik der Deutschen Presse-Agentur. Da sei er schon in sehr kritischem Zustand gewesen.
"Die Covid-19-Situation in Yangon ist sehr schlimm. Für alte Menschen in den Gefängnissen ist es besonders schlimm. Es tut uns sehr leid für ihn", betont sie. Ein Verwandter sagte dem Portal "Myanmar Now", Nyan Win habe vor seinem Tod sehr leiden müssen.