Letztes Update:
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Boris Johnson spielt russisches Roulette mit der globalen Gesundheit. Freiheitstag? Eher Tag der Dummheit, Tag der Verantwortungslosigkeit, Tag der Sorge. Die britischen Neuinfektionszahlen steigen und steigen. Anfang Juli waren es knapp 28.000 Infizierte pro Tag, jetzt sind es 55.000. Die Wiedereröffnung geht nicht nur Großbritannien etwas an, denn mit ihr und damit verbunden vielen Neuinfizierten steigt das Risiko neuer Varianten. Eine kommende Zeta-, Eta- oder Theta-Variante könnte die Pandemie neu starten, wenn sie Geimpfte nicht nur infizieren, sondern auch schwer krank machen oder sogar töten kann. Geschieht das, sind wir wieder bei Null: im März 2020. Die liberale dänische Tageszeitung "Politiken" (Kopenhagen) kommentiert am Dienstag die Aufhebung fast aller verpflichtenden Corona-Maßnahmen in England. 08:23
20.07.2021

07:49
20.07.2021
Nach der Flutkatastrophe sehen die betroffenen Länder die Gefahr erhöhter Corona-Risiken, etwa durch Hilfsaktionen oder die Unterbringung in Notunterkünften. "Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird", sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Landesgesundheitsministerium bereite in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten vor. Viele Rettungskräfte hätten bereits vollen Impfschutz.

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