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20220127220332
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09:29
10.07.2021
Auch bei einer wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen in Deutschland darf das Geschäftsleben nach Ansicht der großen Wirtschaftsverbände nicht wieder heruntergefahren werden. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Peter Adrian, sagt dem Handelsblatt, es gelte, "sich viel stärker auf wissenschaftliche Daten und belastbare Erkenntnisse aus dem betrieblichen Alltag" zu stützen, um "pauschale Schließungen mit ihren oft gravierenden Folgewirkungen zu vermeiden".
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Joachim Lang, fordert in der Zeitung: "Die Inzidenz allein darf bei einer hohen Impfquote in Deutschland nicht mehr das Maß aller Dinge sein."

08:39
10.07.2021
Trotz wieder steigender Infektionszahlen in verschiedenen Ländern ist die Urlaubssaison in Europa nach Einschätzung der EU-Kommission nicht in Gefahr. Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagt den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Wir müssen uns jetzt vor zu großer Aufregung hüten und Überreaktionen vermeiden." Dank der Impfungen führten höhere Zahlen nicht automatisch zu einer gefährlicheren Lage. Trotz der besonders ansteckenden Delta-Variante sei eine "starke Urlaubssaison" möglich.
Der italienische EU-Kommissar warnt vor einseitigen ungerechtfertigten Reisebeschränkungen durch einzelne Mitgliedstaaten. "Ich hoffe sehr, dass alle EU-Länder ihre Maßnahmen so weit wie irgend möglich koordinieren", sagt Gentiloni. "Einseitige Aktionen werden nur die Unsicherheit in Europa erhöhen." Wichtiger seien das persönliche Verhalten und Impfungen. Wegen der Fortschritte der Impfkampagnen sei die Lage diesen Sommer anders als vor einem Jahr.

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