Auch bei einer wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen in Deutschland darf das Geschäftsleben nach Ansicht der großen Wirtschaftsverbände nicht wieder heruntergefahren werden. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Peter Adrian, sagt dem Handelsblatt, es gelte, "sich viel stärker auf wissenschaftliche Daten und belastbare Erkenntnisse aus dem betrieblichen Alltag" zu stützen, um "pauschale Schließungen mit ihren oft gravierenden Folgewirkungen zu vermeiden".
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Joachim Lang, fordert in der Zeitung: "Die Inzidenz allein darf bei einer hohen Impfquote in Deutschland nicht mehr das Maß aller Dinge sein."