Die Hilfsorganisation Oxfam warnt vor einer dramatischen Zunahme von Hungersnöten in der Welt. Demnach versechsfachte sich die Zahl der Menschen, die von einer Hungersnot betroffen sind, seit Beginn der Pandemie auf weltweit rund 520.000 Menschen. Verantwortlich ist vor allem der Tigray-Konflikt in Äthiopien. Allein in der Provinz Tigray sind nach Angaben der internationalen Datenbank IPC mehr als 400.000 Menschen von katastrophalen Verhältnissen bei der Nahrungsversorgung betroffen.
Doch auch in anderen Teilen der Welt verschärften sich demnach die Hungerkrisen, etwa im Jemen, im Südsudan und auf Madagaskar. Als Ursache für den weltweiten Anstieg sieht Oxfam eine Mischung aus Konflikten, der Pandemie und dem Klimawandel.