Der Verkauf von Grillgeräten hat in der Corona-Pandemie deutlich mehr Geld in die Kassen der Firmen gespült als zuvor. Das Marktforschungsunternehmen GfK spricht mit Blick auf 2020 von dem bisher
"umsatzstärksten Jahr für Grillgeräte", was auch an einer Verschiebung des Markts weg von eher günstigen Kohlegrills hin zu
höherpreisigen Gasgeräten liege. Der Absatz - also die Stückzahlen - war im vergangenen Jahr nach Schätzung der GfK hingegen nur stabil.
Der Handelsverband Heimwerken-Bauen-Garten berichtet von einem bereits länger andauernden Trend, der durch Corona angezogen habe. Weil die Menschen viel zu Hause gewesen seien, hätten sie stark in ihr Heim samt Garten investiert, sagt ein Verbandssprecher. Er sieht einen
Trend zum "Cocooning", also dem Bau einer "Wohlfühl-Schutzburg", von der auch die Grillbranche profitiert habe.