Letztes Update:
20220127220332

15:32
26.05.2021
Die Ruhrfestspiele dürfen vom 1. Juni an Vorstellungen wieder für eine begrenzte Zahl von Zuschauern anbieten. Das erlaube die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, teilt die Festspielleitung mit. Das Hygienekonzept des Hauses unter anderem mit starken Lüftungsanlagen sehe bis zu 250 Besucher im Festspielhaus vor, so eine Sprecherin. Eigentlich hat das Haus rund 1000 Plätze. "Wir freuen uns auf die zweite Hälfte des Festivals und die Live-Begegnung", erklärt Intendant Olaf Kröck.
Die am 1. Mai eröffneten Festspiele waren wegen der Pandemie bisher nur digital über die Bühne gegangen. Auch das traditionelle Kulturvolksfest zur Eröffnung musste abgesagt werden. Bis zum 20. Juni sollten insgesamt 90 Produktionen in rund 210 Veranstaltungen zur Aufführung kommen.

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15:22
26.05.2021
UPDATE | Wegen der Weigerung des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Aussage seines früheren Top-Beraters ein zweiter Corona-Lockdown um Wochen verzögert worden. Dominic Cummings sagt vor Parlamentsabgeordneten, er habe Mitte September 2020 gemeinsam mit wissenschaftlichen Beratern bei Johnson mit Nachdruck für einen mindestens zweiwöchigen Lockdown geworben. Doch der Premier habe nicht gehandelt. Erst Ende Oktober verhängte die Regierung neue Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.
Auch nach dem Entschluss zu neuen Beschränkungen im Herbst habe Johnson noch gegen Schließungen des öffentlichen Lebens gewettert. Medienberichten zufolge sagte Johnson damals, lieber nehme er in Kauf, dass sich "die Leichen zu Tausenden auftürmen". Cummings bestätigt die Aussage, die der Premier wiederholt dementiert hat. Zuvor hat er die Corona-Politik des Premierministers massiv kritisiert und ihm katastrophales Versagen vorgeworfen (wir berichteten, siehe weiter unten). Gegner werfen Cummings vor, sich dafür zu rächen, dass er die Downing Street im November 2020 im Streit verlassen musste.

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