Die deutsche Medizintechnikindustrie hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr entgegen allen Prognosen um drei Prozent auf 34,25 Milliarden Euro gesteigert. Zwar seien viele Operationen verschoben worden und wichtige Exportmärkte verschlossen geblieben, aber die Nachfrage nach Beatmungsgeräten, Herz-Lungen-Maschinen, Masken und Spritzen sei stark gestiegen, teilt der Fachverband Medizintechnik in Berlin mit.
Die Exportquote blieb mit 66 Prozent unverändert. Die Beschäftigtenzahl der 1450 meist mittelständischen Betriebe stieg um 1,5 Prozent auf mehr als 152.000.Für das laufende Jahr zeigte sich der Verband optimistisch: 90 Prozent der Hersteller rechneten mit Umsatzzuwächsen.