Letztes Update:
20220127220332

17:14
17.05.2021
Verbände um die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) haben Zweifel an einer drohenden Überlastung der Intensivstationen in der Coronakrise zurückgewiesen. Für Aufsehen hatte zuvor das Thesenpapier eines Forscherteams um den Arzt und Ökonomen Matthias Schrappe gesorgt, das nach Ansicht der Verbände "auf Fehleinschätzungen und mangelnder Kenntnis der tatsächlichen Lage in Kliniken" basiert.
So behaupten die Verfasser etwa, offizielle Statistiken seien falsch oder im Nachhinein korrigiert worden. Die Autoren machen das unter anderem an der Gesamtzahl an Intensivbetten für den Stichtag 30. Juli 2020 fest. An dem Tag seien zunächst 33.367 gemeldet worden, heute findet man für das Datum in den Zeitreihen der Divi dagegen 30.340 Betten.

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17:09
17.05.2021
Bis Ende Mai sollen 40 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal gegen Corona geimpft sein. Das teilt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit. 15 Millionen Impfungen von Menschen mit besonderem Risiko seien von heute bis zum 7. Juni vorgesehen. Dann werde die Priorisierung in Impfzentren und in den Arztpraxen aufgehoben. Spahn wertet den bis dahin noch weiter geltenden Vorrang für Ältere, Kranke und Menschen in bestimmten Berufen als wichtig. "Sie zuerst zu impfen, das war epidemiologisch geboten", sagt er. 

16:47
17.05.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt die Debatte über eine mögliche Empfehlung für die Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen. "Ich finde es wichtig, dass es diese Debatte gibt", sagt Spahn in Berlin. Dies sei dann auch eine Entscheidungsgrundlage für die Eltern und Jugendlichen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will im Mai über die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab zwölf Jahren entscheiden. Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hatte eine genaue Prüfung vor einer möglichen Impfempfehlung angekündigt. 
Spahn erläutert, es gebe eine Diskussion darüber, ob und in welchem Umfang es eine Empfehlung zur Impfung von 12- bis 18-Jährigen geben solle. Die erwartete Zulassung solle die Impfung möglich machen. Über die Frage einer Empfehlung sei damit noch nicht entschieden. Die Frage des individuellen Nutzens stelle sich für jemanden, der 15 oder 20 Jahre alt sei, anders dar als für einen 80-Jährigen. Aber Impfungen hätten auch Auswirkungen auf die Pandemie, sagt Spahn unter Verweis auf das Infektionsgeschehen bei den Jüngeren. 

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