Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert die Länder auf, eigenes Geld zum "Aufholprogramm" des Bundes für Kinder in der Corona-Krise beizusteuern. Das Bundesgeld sei nur der erste Schritt, um gerade die Lernrückstände abzubauen, sagt Karliczek der Rheinischen Post. "Da Bildung in der Verantwortung der Länder liegt, vertraue ich darauf, dass die Länder ebenfalls erhebliche eigene Anstrengungen unternehmen werden."
Das zwei Milliarden Euro schwere "Aufholprogramm" für Kinder und Jugendliche besteht aus zwei Säulen: Rund eine Milliarde Euro sollen in Nachhilfe- und Förderprogramme gesteckt werden. Eine weitere Milliarde ist für die Aufstockung verschiedener sozialer Projekte vorgesehen, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützen, um auch in diesem Bereich Krisenfolgen abzufedern.