Der Jazz-Musiker Till Brönner nimmt den Schauspielerprotest #allesdichtmachen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung in Schutz. "Man kann Menschen wie Ulrich Tukur oder Jan-Josef Liefers nicht unterstellen, dass sie alle abgedriftet sind, sondern darf durchaus neugierig sein, warum gerade sie mit von der Partie waren", sagt der Trompeter und Komponist der Deutschen Presse-Agentur.
Die Kritik an den satirisch gemeinten Clips habe ein Ausmaß angenommen, "das menschlich erschrecken muss und nicht mal vor Morddrohungen zurückschreckte." Dabei sei eine Debatte über die Frage, was 50 unzweifelhaft demokratische Künstler sagen wollten, hinter dem "absurden Verdacht" der Verhöhnung der Corona-Toten in den Hintergrund geraten.