Politiker der großen Koalition verteidigen die geplanten bundesweiten Ausgangsbeschränkungen ab einer Inzidenz von 100 als verhältnismäßig. "Sie finden kein europäisches Land, dass es geschafft hat, die Welle zu brechen, ohne auch auf Ausgangsbeschränkungen zu setzen", sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Thorsten Frei, im ZDF-"Morgenmagazin". "Es ist verhältnismäßig, angemessen und erforderlich."
"Das Gesetz ist bis zum 30. Juni befristet und auch daraus ergibt sich die Verhältnismäßigkeit", erklärt der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Rolf Mützenich im Inforadio des RBB.