Der
Lehrerverband hat ein Konzept vorgelegt, um den
massiven Schulausfall auszugleichen. Das Papier, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt, soll ein Vorschlag an Bund und Länder für ein "umfassendes, aber differenziertes und flexibles, längerfristig angelegtes Lern- und Bildungsförderungskonzept" sein. Für die Umsetzung des Programms fordert der Verband mindestens zwei Milliarden Euro bis zum Sommer 2022, "analog dem Digitalpakt".
Konkret sieht das Konzept vor, dass
Schüler mit eher geringen Rückständen im nächsten Jahr eine
begleitende Zusatzförderung angeboten wird.
Kinder und Jugendliche mit größeren Defiziten soll es möglich sein,
das Jahr freiwillig zu wiederholen - "entweder als von zusätzlicher Förderung begleitetes Wiederholen oder in eigenen Lerngruppen für wiederholende Schüler mit angepasstem Lehrplan", zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe aus dem Konzept.