Letztes Update:
20220127220332

08:41
08.04.2021
Das Vertrauen in Medien ist in Deutschland einer Langzeitstudie zufolge am Ende des Corona-Jahres 2020 deutlich gewachsen. 56 Prozent der Befragten gaben im November und Dezember an, voll und ganz beziehungsweise eher Medien zu vertrauen, wenn es sich um wirklich wichtige Dinge wie etwa Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren oder politische Skandale dreht. Das geht aus den nun von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veröffentlichten Ergebnissen der siebten Studien-Ausgabe hervor.

So hoch war der Wert demnach noch nie, die Ergebnisse zu der Frage hatten sich in den vergangenen Studien-Ausgaben in einer Spanne zwischen 28 und 44 Prozent bewegt. 2019 etwa waren es nur 43 Prozent gewesen.

08:13
08.04.2021
Der Bundesgesundheitsminister fordert einen härteren Lockdown, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Erst wenn die Inzidenzzahlen wieder niedriger seien, könne man mit Testen und Impfen aus der Pandemie herauskommen, sagt Jens Spahn im WDR5-"Morgenecho". Vor allem die privaten Kontakte müssten zunächst weiter reduziert werden. In Regionen mit einer Wocheninzidenz von über 100 müsse man zu Ausgangsbeschränkungen kommen.

"Ausgangsbeschränkungen haben ja vor allem ein Ziel: Dass abends nicht alle privat sich treffen, so schwer das fällt", sagte Spahn. "Gerade die privaten Kontakte - nicht nur, aber auch am Abend - führen eben zu Infektionen." Der zweite wichtige Bereich seien Schulen und Kitas. Es sei wichtig, "in den Schulen sehr konsequent mindestens zweimal die Woche zu testen", sagt Spahn.

08:08
08.04.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigt bilaterale Gespräche mit Russland an über eventuelle Lieferungen des Corona-Impfstoffs Sputnik V im Falle einer EU-Zulassung. Man müsse aber sehr aufpassen, dass dies nicht zu einer "Fata-Morgana-Debatte" werde, sagt er im WDR5-"Morgenecho". Zunächst gehe es um die Zulassung durch die EU. "Dafür muss Russland Daten liefern." Solange dies nicht geschehe, könne es keine Zulassung geben.
Die zweite Frage sei dann die der Bestellung, sagte Spahn. "Um wirklich einen Unterschied zu machen in unserer aktuellen Lage, müsste die Lieferung schon in den nächsten zwei bis vier, fünf Monaten kommen - ansonsten haben wir so oder so mehr als genug Impfstoff."

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