Immer mehr Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen verlassen nach russischen Angaben das weitgehend isolierte Nordkorea in der Corona-Pandemie. "Die Ausreise aus der nordkoreanischen Hauptstadt kann man verstehen", schreibt die russische Botschaft in der Hauptstadt Pjöngjang bei Facebook. Nicht jeder könne die beispiellosen Einschränkungen und den Mangel an notwendigen Gütern wie Medikamenten ertragen. Zudem würden dort Gesundheitsprobleme nicht gelöst. Deshalb werde es weitere Ausreisen geben, prophezeit die Botschaft in ihrer Mitteilung.
Weniger als 300 internationale Vertreter befänden sich noch vor Ort. An den diplomatischen Vertretungen Großbritanniens, Venezuelas, Brasiliens, Deutschlands, Italiens, Nigerias, Pakistans, Polens, Tschechiens, Schwedens, der Schweiz und Frankreichs seien bereits "Vorhängeschlösser angebracht", heißt es.