Die Zahl der Corona-Patienten, die eine Krankenhausbehandlung brauchen, ist in der Slowakei zum ersten Mal seit Jahresbeginn unter 3000 gesunken. Das teilt das Gesundheitsministerium in Bratislava mit. Zugleich überschritt die Zahl der bisher verabreichten Corona-Impfungen die Grenze von einer Million. Von den 5,5 Millionen Einwohnern des EU-Landes erhielten demnach bis Donnerstag knapp 740.000 eine erste Dosis, 263.000 Menschen bereits die zweite.
Anfang März hat die Slowakei auch 200.000 Dosen des in der EU nicht zugelassenen Impfstoffs Sputnik V aus Russland erhalten, setzt diesen aber vorerst nicht ein. Der Impfstoff-Kauf war einer von mehreren Streitpunkten, an denen die Regierungskoalition zuletzt zu zerbrechen drohte. Vorerst bereinigt wurde die Koalitionskrise durch die Ernennung des bisherigen Finanzministers Eduard Heger zum neuen Regierungschef.