Letztes Update:
20220127220332

15:47
23.03.2021
Die katholische und die evangelische Kirche wollen nicht ohne weiteres auf Präsenzgottesdienste an Ostern verzichten. Man sei von der entsprechenden Bitte von Bund und Ländern überrascht worden, bekunden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. 
Ostern sei das wichtigste Fest für die Christen und keine Nebensächlichkeit. "Darauf wollen wir Ostern nicht verzichten", stellt Bätzing klar. Es liefen auf Arbeitsebene bereits Gespräche zwischen den Kirchen und der Bundesregierung. Nach Abschluss wolle man in den Gremien beraten, wie man mit der Bitte umgehe, so Bedford-Strohm. Sowohl Katholiken als auch Protestanten verweisen auf die seit vielen Monaten erprobten Hygienekonzepte für Gottesdienste. Die evangelische Kirche in Baden-Württemberg kündigt an: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen wir keine Notwendigkeit, unsere strengen, bewährten und nachhaltigen Regelungen für Präsenzgottesdienste zu ändern."

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15:28
23.03.2021
In der zweiten Märzwoche sind nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamts in diesem Jahr in Deutschland zwölf Prozent weniger Menschen gestorben als im Schnitt der vier Vorjahre. Zwischen dem 8. bis 14. März seien 18.906 Menschen gestorben, 2591 weniger als durchschnittlich in der gleichen Kalenderwoche von 2017 bis 2020. Die Gesamtzahl der Sterbefälle seit 1. Januar bis Mitte März gibt das Bundesamt für 2021 mit 214.406 an, diese Zahl liege vier Prozent über dem Durchschnitt des gleichen Zeitraums der vier Vorjahre.
Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Todesfälle ist derzeit bis einschließlich der 8. Kalenderwoche 2021 (22. bis 28. Februar) möglich. In dieser Woche gab es nach den Daten des RKI 1493 Todesfälle mit oder durch Corona. Die Zahl sank demnach um 386 Fälle im Vergleich zur Vorwoche. Auch die Sterbefallzahlen insgesamt gingen in der 8. Kalenderwoche weiter zurück und lagen 2208 Fälle beziehungsweise zehn Prozent unter dem Schnitt der vier Vorjahre.

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