Die drei Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holstein und Niedersachsen schlagen vor, trotz hoher Corona-Zahlen den Bürgern auch hierzulande einen kontaktarmen Urlaub über Ostern zu ermöglichen. Zulässig sein soll dies aber nur innerhalb des eigenen Bundeslandes und in Selbstversorger-Einrichtungen mit eigenen sanitären Anlagen - also etwa in Ferienwohnungen, Ferienhäusern oder Wohnmobilen, wie die Sprecherin der niedersächsischen Landesregierung, Anke Pörksen, mitteilt. Für den Vorschlag wollen die drei Länder bei der morgigen Ministerpräsidentenkonferenz werben.
Zur Begründung heißt es, ein Kurzurlaub in Deutschland sei nach den geltenden Regelungen nicht möglich. Doch stoße die Entscheidung der Bundesregierung, unter anderem Mallorca für Urlaubsreisen über Ostern zu öffnen, vor diesem Hintergrund bei vielen Bürgern auf Unverständnis.