Letztes Update:
20220127220332

19:44
21.03.2021
Der Medienkonzern Burda hat dem Bund in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr beim Beschaffen damals knapper Schutzmasken geholfen. Dem Gesundheitsministerium seien im April 2020 rund 570.000 Masken mit einer Rechnungssumme von 909.451,86 Euro geliefert worden, teilt ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit. Zuerst berichtete der Spiegel darüber.
Mit Blick auf Daniel Funke, der Büroleiter der Burda-Repräsentanz in Berlin und Ehemann von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist, erklärt das Unternehmen: "Herr Daniel Funke war zu keinem Zeitpunkt über die Transaktion informiert oder involviert." 

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19:20
21.03.2021
Ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde setzt auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Zudem müsse die Anfang März beschlossene Notbremsregelung "konsequent umgesetzt werden". Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren Quellen vorlag, hatte den Stand 21. März, 17.30 Uhr. Der Entwurf enthält zudem eine Passage, die wegen des exponentiellen Wachstums weitere Verschärfungen für Landkreise mit mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche vorsieht. Unter anderem ist die Rede von einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung bis 05.00 Uhr, "sofern dem nicht gewichtige Gründe entgegenstehen".
Zudem wird ins Gespräch gebracht, Schulen und Kitas zu schließen beziehungsweise gar nicht zu öffnen, sofern Erzieher, Lehrer und Schüler oder betreute Kinder nicht zweimal pro Woche getestet werden könnten. Ab einer Inzidenz von 200 könnte es demnach eine Schließung von Schulen und Kitas geben.

18:54
21.03.2021
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller spricht sich dafür aus, bei den Beratungen über das weitere Vorgehen in der Pandemie alle Bereiche in den Blick zu nehmen. "Wenn wir darüber reden, was wir gegebenenfalls wieder schließen, ist mir schon wichtig, sich doch noch mal das ganze Themenspektrum anzugucken", sagt der SPD-Politiker in der ARD. "Wir sind wieder sehr schnell beim Thema Einzelhandel, sehr schnell beim Thema Schule. Aber ich will morgen schon auch thematisieren: Was ist mit dem Homeoffice? Über eine Selbstverpflichtung hinaus sind wir nicht gekommen."
Müller erklärte angesichts wieder deutlich steigender Infektionszahlen, dass er sich keine weiteren Lockerungen vorstellen könne. "Insofern glaube ich, den Status quo halten, gegebenenfalls sogar über neue Einschränkungen reden, das müssen wir in Anbetracht dieser Entwicklung schon machen."

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