Letztes Update:
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09:41
19.03.2021
UPDATE | Angesichts der fortschreitenden Impfungen bei den besonders gefährdeten Senioren warnt das Robert Koch-Institut (RKI) vor einer möglichen Fehleinschätzung bei der Corona-Lage. Wenn man nun denke, dass man das Infektionsgeschehen wegen dieser bisherigen Impfungen laufen lassen könne, komme es zu einem Schwenk hin zu den jüngeren Jahrgängen bei den Todesfällen und Intensivpatienten, sagt RKI-Vizepräsident Lars Schaade. "Wir sehen das jetzt schon auf den Intensivstationen, dass sich die Patienten dort ändern: Die werden jünger", betont Schaade. 
Der Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland verläuft laut Schaade wieder "ganz deutlich exponentiell". "Das Infektionsgeschehen gewinnt an Dynamik", sagt er. Angesichts der raschen Ausbreitung der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7 stünden "leider wieder schwere Wochen bevor". Eine Verschlimmerung der Lage um Ostern, vergleichbar mit der Zeit vor Weihnachten, sei gut möglich. Schaade bittet darum, Ostern im engsten Kreis zu verbringen und auf Reisen im In- und Ausland zu verzichten.

09:30
19.03.2021
Litauen ändert mit Wiederaufnahme der vorsorglich gestoppten Impfungen mit dem Astrazeneca-Mittel das Impfverfahren. "Von nun an kann jeder frei entscheiden, ob er mit dem Astrazeneca-Impfstoff geimpft werden möchte oder nicht", so Gesundheitsminister Arunas Dulkys. Demnach könnten die Menschen in ihrem Impfzentrum einen der Impfstoffe auswählen. Sollte das gewünschte Präparat nicht verfügbar sein, werde die Person später kontaktiert, sagt Dulkys.

09:28
19.03.2021
Ein Greifswalder Wissenschaftler hält nach Angaben der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) wie auch andere Forscher weltweit einen bestimmten Mechanismus für die Ursache der möglichen Thrombose-Fälle nach einer Astrazeneca-Impfung. Dem Leiter der UMG-Abteilung Transfusionsmedizin, Andreas Greinacher, zufolge könnten in seltenen Einzelfällen über die Immunantwort des Körpers die Blutplättchen aktiviert werden, was wiederum zu den schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel führen könnte, heißt es von der UMG. 

09:26
19.03.2021
Bei einer Fortsetzung des Lockdowns im Einzelhandel droht nach Einschätzung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) der Verlust von bis zu 120.000 Geschäften in der Bundesrepublik. Die Folgen für die Innenstädte und das gesellschaftliche Leben würden verheerend sein, warnt der HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Der HDE-Präsident appelliert in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Schreiben an die Kanzlerin, bei dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am kommenden Montag einen "längst überfälligen Strategiewechsel bei der Pandemiebekämpfung einzuleiten"

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