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09:22
19.03.2021
Die EU-Kommission hat ein förmliches Schreiben an den Pharmakonzern Astrazeneca wegen Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff geschickt. "Wir wollen ein strukturiertes Vorgehen zur Lösung der Kontroversen in Gang setzen", sagt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Interview der italienischen Zeitung La Repubblica. Es gebe einige offene Punkte bei den Verträgen und der beste Weg, sie zu klären, sei dieser. Das Schreiben wurde demnach gestern verschickt.
Das Thema Lieferungen ist auch mit Blick auf einen möglichen Vertrag für den russischen Impfstoff Sputnik V wichtig. Dessen Daten würden derzeit bewertet, es sei aber noch keine formale Zulassung beantragt worden, erklärt von der Leyen. Die Kommissionspräsidentin hält außerdem am Ziel fest, bis zum Sommer 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft zu haben.

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