Letztes Update:
20220127220332

09:14
18.03.2021
Eine Infektion mit dem Coronavirus bietet den meisten Menschen in den Folgemonaten Schutz vor einer Neuansteckung. Zu diesem Ergebnis kommt eine großangelegte Studie in Dänemark, die nun in der Fachzeitschrift The Lancet vorgestellt wurde. Bei älteren Menschen über 65 Jahren tritt eine wiederholte Infektion allerdings häufiger auf als bei jüngeren.
Diese Erkenntnisse zeigen nach Ansicht der Forscher, dass Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen, wie Abstandhalten, auch für diejenigen von grundlegender Bedeutung sind, die bereits Covid-19 gehabt haben. Ihre Analyse lege weiterhin nahe, dass auch Menschen geimpft werden sollten, die sich bereits mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Auf den natürlichen Schutz lasse sich besonders bei den Älteren nicht vertrauen.

09:07
18.03.2021
Bei der Zweitimpfung gegen Corona ist es in Saarbrücken in drei Fällen zur Verwechslung des Impfstoffes gekommen. Die Erstimpfung sei mit dem Präparat von Biontech erfolgt, bei der Zweitimpfung sei dann aber Astrazeneca gespritzt worden, so sagt Sprecher des Regionalverbandes Saarbrücken. Es habe sich um "menschliches Versagen" von Mitarbeitern gehandelt. "Dass das passiert ist, ist bedauerlich", erklärt er. "Aber wo Menschen arbeiten, passieren leider auch Fehler." Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet.
Den drei Personen, bei denen es zu Verwechslungen gekommen war, gehe es gut, so der Sprecher weiter. Sie hätten keine Nebenwirkungen gezeigt. Es handele sich um ältere Leute, in einem Fall wisse man, dass die Person über 80 Jahre alt sei.

08:52
18.03.2021
Die Bundeswehr ist nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bereit, eigene Impfzentren zu eröffnen, in denen die Bevölkerung rund um die Uhr gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Kramp-Karrenbauer sagt der Wirtschaftswoche: Die Bundeswehr könne binnen kürzester Zeit einsatzfähig sein.

"Wir können mit der Bundeswehr 28 Impfzentren mit bis zu drei Impfstraßen schichtfähig - das heißt sieben Tage die Woche, Tag und Nacht - betreiben", erklärt die CDU-Politikerin. So könnten täglich zusätzlich bis zu 20 000 Impfdosen verabreicht werden. Über die Einrichtung müsste Bundesgesundheitsminister Jens Spahn entscheiden. 

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