Letztes Update:
20220127220332

08:06
18.03.2021
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält den Astrazeneca-Impfstopp für verfrüht. "Vielleicht hätte man sich mit dieser Entscheidung etwas mehr Zeit lassen sollen", sagt der SPD-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Dass schwere Impffolgen sehr genau untersucht werden müssen, ist völlig richtig. Aber was hätte dagegen gesprochen, den Impfstoff von Astrazeneca bis zu einer Neubewertung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur weiter zu verimpfen? Dann hätte man genau gewusst, woran man ist. Stattdessen haben wir nun eine Menge Verwirrung bei den Menschen und Unruhe im System."
Auf die Frage, ob er sich selbst mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen würde, antwortete Weil: "Aber sofort." Auch klassische Nebenwirkungen schreckten ihn nicht ab. "Die Sicherheit, die ich damit gewinne, wäre es mir jedenfalls immer wert", sagt er.

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07:44
18.03.2021
Der Fachanwalt für Medizinrecht, Alexander Ehlers, glaubt, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA beim Impfstoff von Astrazeneca Beschränkungen für bestimmte Patienten erlassen wird und der Stopp der Impfungen mit diesem Vakzin dann entsprechend aufgehoben wird
"Wir erwarten (...), dass die EMA wahrscheinlich einen Warnhinweis ergänzend aufnehmen wird, und zwar dahingehend, dass Patientinnen und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen und Einnahme von Kontrazeptiva, also Antibabypille, hier von der Impfung ausgenommen werden sollten", so der Direktor des Health Care Management Institutes an der privaten EBS Universität für Wirtschaft und Recht im Deutschlandfunk. "Das ist zu erwarten und insofern wird der Impfstoff weiterhin zur Verfügung stehen".

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