Menschen mit Behinderungen drohen nach Einschätzung der zuständigen Beauftragten von Bund und Ländern bei den Corona-Impfungen immer weiter nach hinten zu rutschen. "Sie dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn immer mehr Gruppen ohne Vorerkrankungen vorgezogen werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die in Berlin veröffentlicht wurde. Eindringlich fordern die Beauftragten, den knappen Impfstoff vorrangig denen zu geben, die am ehesten an den Folgen von Covid-19 sterben.
Die Beauftragten fordern, dass keine weiteren Gruppen in die Impfpriorisierungsliste aufgenommen werden, wenn sie nicht selbst ein erhöhtes Risiko für einen schweren bis tödlichen Verlauf haben oder Kontaktpersonen sind.