Nach der kurzfristigen Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca sehen Patientenschützer Nachbesserungsbedarf bei der Kommunikation der Bundesregierung. "Vollgas, Kritik ignorieren, beschwichtigen und dann Vollbremsung. Diese simple Impfstrategie der Bundesregierung führt zu Misstrauen bei den Impfwilligen", sagt Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Patientenschutz, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
"Beim Stopp des Impfens mit Astrazeneca gibt es aus Sicht des Patientenschutzes (...) kein Richtig oder Falsch", betont Brysch. Es sei vielmehr die Kommunikation der Politik, die eine Vertrauenskrise schaffe. Der Patientenschützer fordert, mehr über Impfreaktionen und mögliche Nebenwirkungen der Präparate aufzuklären.