Letztes Update:
20220212111802

10:59
12.02.2022
Virologe Hendrik Streeck hatte hingegen zuletzt die G-Regelungen in Frage gestellt: "Wir müssen vorsichtig zur Normalität zurück. Da darf es aus meiner Sicht keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften mehr geben", sagte er dem Münchner Merkur
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuletzt Lockerungen "deutlich vor Ostern" in Aussicht gestellt.

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10:51
12.02.2022
Aus Sicht von Hajo Zeeb vom Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, dürfte die Maske die am längsten beizubehaltende Schutzmaßnahme sein, auch wenn sonst in absehbarer Zukunft immer mehr Einschränkungen fielen – "gegebenfalls auch einfach als Gebot und nicht als Pflicht", so der Experte. 
Doch auch Kontaktreduzierung und Abstandsregelungen bleiben aus seiner Sicht wichtig. Auch, wenn nach und nach überall die 2G-Regelungen fielen, halte er es für sinnvoll, "über Begrenzung der Anzahl von Personen in Innenräumen nachzudenken" – sowohl in Geschäften als auch in Restaurants. 

10:29
12.02.2022
Der Immunologe Carsten Watzl weist auf Anfrage darauf hin, dass es bei den 2G-Regelungen nicht so sehr darum gehe, dass sich Ungeimpfte generell schneller ansteckten, sondern darum, dass sie ein höheres Risiko hätten, schwer zu erkranken. "Das ist auch bei Omikron noch so, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf mit einer Omikron-Infektion gegenüber einer Delta-Infektion auch für Ungeimpfte reduziert ist", stellt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie klar. Vor einem solchen schweren Verlauf schützten Impfung und besonders Booster sehr gut, bekräftigt Watzl.

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