Die Debatte um Lockerungen der Corona-Maßnahmen läuft in Deutschland auf Hochtouren – vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen am kommenden Mittwoch hört man auch aus der Wissenschaft unterschiedliche Stimmen, was der richtige Weg ist. Mit Blick auf die diskutierten 2G-Regelungen, die in manchen Ländern bereits gekippt wurden, sagt Epidemiologe Timo Ulrichs von der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin der Deutschen Presse-Agentur: "Generell wäre eine jetzige Lockerung der 2G-Regeln riskant, weil wir immer noch nicht abschätzen können, wie sich das auf die Omikron-Verbreitung und damit zeitversetzt auf die Einweisung ungeimpfter Infizierter und Erkrankter in die Krankenhäuser auswirken würde."
Zudem bleibe das Tragen von FFP2-Masken entscheidend, um die Omikron-Ausbreitung zu verlangsamen, so Ulrichs. "Maskentragen sollten wir noch mindestens bis zum vollständigen Abklingen der Omikron-Welle beibehalten."