Letztes Update:
20220211144521

14:45
11.02.2022
Trotz weiterhin hoher Infektionszahlen ist ein Großteil der Bürger laut einer aktuellen Umfrage für baldige Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen. 23 Prozent der Befragten finden, es sollte jetzt zu Lockerungen kommen, 38 Prozent würden das in zwei bis drei Wochen begrüßen, wie aus dem ZDF-"Politbarometer" hervorgeht. Ebenfalls 38 Prozent sagen hingegen, dass mit Lockerungen noch länger gewartet werden sollte. Für die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen wurden in den vergangenen Tagen mehr als 1200 Wahlberechtigte befragt.
Demnach ist auch die Angst vor dem Coronavirus zurückgegangen: Mit 40 Prozent halten weniger Befragte als noch Mitte und Ende Januar (53 und 42 Prozent) ihre Gesundheit durch das Virus gefährdet. Für nicht gefährdet halten sie 57 Prozent. Inzwischen wird aus Sicht vieler Experten immer klarer, dass eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante in vielen Fällen einen eher milden Krankheitsverlauf auslöst.   

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14:17
11.02.2022
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist das erste Mal seit seiner Corona-Infektion wieder öffentlich aufgetreten. "Ich habe diese Phase sehr leicht überwunden", sagte er im Bezug auf seine Infektion. Vier bis fünf Tage nach seinem positiven Testergebnis sei er negativ getestet worden. Während der Quarantäne habe er sich nicht erschöpft oder müde gefühlt. Seine Ehefrau, Emine Erdogan, habe die Krankheit noch nicht überstanden. Er hoffe, dass sie sich bis zu der für Montag geplanten Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate erhole.
Vergangenen Samstag und kurz nach seiner Reise in die Ukraine hatte der 67-jährige Präsident via Twitter mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Gemeinsam mit seiner Frau begab er sich in Quarantäne in seinem Istanbuler Wohnort im Stadtteil Üsküdar. Erdogan sagte, er sei drei Mal geimpft: zwei Mal mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac und einmal mit dem Impfstoff von Biontech.

13:39
11.02.2022
Die Bundesregierung streicht am Sonntag neun Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter Malta, Kanada, Kuba und die Dominikanische Republik. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. In der Karibik werden die Reisebeschränkungen wegen Corona auch für Jamaika, die Bahamas, St. Kitts und Nevis sowie St. Vincent und die Grenadinen aufgehoben. Außerdem wird das zentralasiatische Kirgistan von der Risikoliste gestrichen. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nur der Iran und die Salomonen im Südpazifik.
Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

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