Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) betont zum Beginn der Berlinale, wie wichtig die Kultur für die Demokratie sei. "Ich bin froh. Bin erleichtert. Bin dankbarer vielleicht als es je eine Kulturstaatsministerin an einem Abend im Februar sein durfte", sagte sie in Berlin. Sie sei glücklich, dass diese Berlinale stattfinden könne. "Ja, es ist ein Festival unter Pandemiebedingungen. Mit Einschränkungen, die man kritisieren kann. Mit Unzulänglichkeiten, die man bemängeln mag. Mit Lücken, die man bedauern muss", sagte Roth. "Aber das wirklich, wirklich Wichtige ist doch: Die Berlinale, sie findet statt."
Der Film erschaffe unschätzbar wichtige Perspektiven auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Damit setze man auch ein Zeichen für die Demokratie. "Ohne die Kultur, ohne Theater, ohne Konzerte, ohne das Kino, ohne den Film bleibt alles stumm. Fehlt der Kunst, fehlt der Gesellschaft, fehlt der Demokratie die Stimme", so Roth. Die Berlinale sei ein Zeichen der Hoffnung. "Wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen. Wir brauchen das Kino. Wir brauchen den Film", sagte Roth und bekam dafür viel Applaus.