Letztes Update:
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11:36
02.02.2022
In der Corona-Lockerungsdebatte hat sich mittlerweile auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft geäußert. Sie spricht sich dafür aus, mit Lockerungen noch abzuwarten. Diese könne es erst geben, wenn der Scheitelpunkt der Omikron-Welle überschritten sei und deutlich werde, dass den Krankenhäusern keine Überlastung mehr drohe, sagt der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Deutschen Presse-Agentur. "Dennoch halten wir es für notwendig, bereits jetzt klare Perspektiven für Öffnungen zu entwickeln. Das heißt aber nicht, dass jetzt Öffnungen erfolgen sollten", fügt er hinzu.
Die Omikron-Variante verursache weniger schwere Fälle und damit auch relativ zum Infektionsgeschehen weniger Covid-Patienten auf den Intensivstationen, so Gaß. Er nennt die derzeitige Situation wegen der hohen und weiter steigenden Infektionszahlen dennoch schwierig. Vor allem in den Normalstationen der Kliniken rechnet er mit vielen Fällen.

11:27
02.02.2022
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Holetschek habe sich einem PCR-Test unterzogen, der positiv ausgefallen sei, teilt das Gesundheitsministerium mit. Holetschek habe sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. "Ich habe derzeit lediglich leichte Symptome wie etwa Husten und werde von zu Hause aus weiterarbeiten", so der Minister. 
Geplante Termine wolle er digital wahrnehmen. "Ich bin sehr froh, dass ich geboostert bin", sagt der Politiker. Wo und wann der Minister sich infiziert habe, ist unklar.

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11:17
02.02.2022
UPDATE | In Schleswig-Holsteins Geschäften soll in der Pandemie künftig nur noch Maskenpflicht gelten. Ab 9. Februar ist dann kein Nachweis des Impf- und Genesenenstatus mehr notwendig, wie aus Ankündigungen von Ministerpräsident Daniel Günther hervorgeht. Das Land wolle sich "ein Stück in Richtung Normalität bewegen".
Der Regierungschef kündigte zudem Änderungen bei Veranstaltungen an, das Land werde aber einen geplanten bundeseinheitlichen Beschluss abwarten. Günther begründet die Lockerungen damit, dass die Omikron-Variante des Coronavirus zwar ansteckender, aber weniger gefährlich sei. Schwere Verläufe seien unter Geimpften kaum zu verzeichnen. "Mit unserer Impfquote liegen wir etwa auf gleicher Höhe wie unser Nachbar Dänemark, der alle Beschränkungen aufhebt", so der CDU-Politiker. Allerdings sei dort die Anzahl der Genesenen um ein Vielfaches höher.

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