Letztes Update:
20220128020027

12:01
27.01.2022
An den Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen haben am vergangenen Montag mehr Menschen teilgenommen als zwei Wochen zuvor. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage mitteilt, versammelten sich am Montag dieser Woche nach Angaben aus den Ländern bundesweit insgesamt rund 350.000 Menschen. An Kundgebungen, die sich gegen diese Proteste richteten, beteiligten sich demnach am gleichen Tag rund 15.000 Demonstranten. 
Zum Vergleich: Laut Bundesinnenministerium hatten sich an Protesten am 10. Januar den Angaben der Länder zufolge bundesweit mehr als 260.000 Menschen beteiligt. Über den Zuwachs hatte zuerst das ARD-Magazin Kontraste berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der Anstieg bei der Zahl der Protestierenden allerdings nicht in allen Bundesländern festgestellt. 

extern
Akzeptieren

11:28
27.01.2022
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung erhalten. Mindestens 43 Millionen Menschen (51,7 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilt das Robert Koch-Institut mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der Virusvariante Omikron. Mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (62,9 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an. Das Ziel scheint zunehmend unrealistisch.
Etwa 73,7 Prozent der Bevölkerung (61,3 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten - dafür sind in der Regel zwei Impfdosen nötig. Nicht geimpft sind derzeit 24,4 Prozent der Bevölkerung (20,3 Millionen Menschen). Für 4,8 Prozent (vier Millionen) dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

11:07
27.01.2022
Bei der von Gesundheitsämtern genutzten Software zur Meldung von Corona-Fällen sind laut des Robert Koch-Instituts (RKI) Verbesserungen erforderlich. Dabei geht es "neben der Behebung von aktuellen Problemen in der Software um Verbesserungen der Benutzerführung, damit Vorgänge einfacher und schneller bearbeitet werden können", teilt eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Das RKI sei in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und unterstützte. 
Mitarbeiter in etlichen Gesundheitsämtern hatten sich in den vergangenen Wochen darüber beschwert, dass die vom RKI bereitgestellte Software "SurvNet" zum Teil langsam auf Eingaben reagiere, dass die Software unbrauchbar sei. Das "SurvNet"-System wird von vielen der rund 400 Gesundheitsämtern verwendet, um ihre Daten an 16 Landesgesundheitsämter zu übermitteln. Dort werden die Daten noch einmal aufbereitet, bevor sie an das RKI gehen. Es sei dem RKI bekannt, dass es aufgrund der hohen Anzahl der Meldungen in den Ämtern zu einem Rückstau komme.

An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren