Letztes Update:
20220128020027

10:48
27.01.2022
Populistische Regierungen schneiden bei der Bekämpfung der Pandemie einer Studie zufolge schlechter ab als nicht populistische. Die Übersterblichkeit, also die Zahl der Todesfälle oberhalb der auch ohne die Pandemie erwartbaren Todesfälle, ist demnach in populistisch regierten Ländern im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Ländern. Dies teilt das an der Untersuchung beteiligte Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit. Die Übersterblichkeit liegt demnach in nicht populistisch geführten Ländern bei gut 8 Prozent, in populistisch geführten bei knapp 18 Prozent.

Die Zahlen sind eindeutig – Populisten sind in der Corona-Pandemie die klar schlechteren Krisenmanager und für viele vermeidbare Tote in den von ihnen regierten Ländern verantwortlich. 10:48
27.01.2022
Michael Bayerlein, der am IfW zu Populismus forscht.

10:48
27.01.2022
In einem internationalen Team wertete das IfW das Krisenmanagement von 42 Ländern während der Pandemie im Jahr 2020 aus. Die Forschenden stuften dabei elf Regierungen als populistisch ein, darunter die in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, Brasilien und Indien.

10:16
27.01.2022
Fast die Hälfte der Verbraucher in Deutschland ist für eine Abschaffung der 2G-Regelung im Einzelhandel. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 49 Prozent der Befragten an, sie würden für ihr Bundesland stattdessen eine 3G-Regelung befürworten, so dass außer Geimpften und Genesenen auch Getestete Zugang zu den Geschäften abseits des Lebensmittelhandels hätten. Rund 38 Prozent lehnten eine solche Entschärfung der Corona-Auflagen ab.
Die Anfang Dezember vergangenen Jahres beschlossene Regelung ist inzwischen in mehreren Ländern von Gerichten gekippt worden, so dass mittlerweile ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Zugangsregeln entstanden ist. Zwar gilt die 2G-Regel noch in den meisten Bundesländern. In Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und im Saarland wurde sie jedoch aufgehoben.

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