Letztes Update:
20220127220332

11:25
23.01.2022
Nach dem Corona-Ausbruch bei den deutschen Handballern haben die ersten Nationalspieler die Heimreise angetreten. Spielmacher Luca Witzke und Linksaußen Lukas Mertens wurden von Bratislava nach Deutschland gebracht, wie der Deutsche Handballbund mitteilt. Zeitnah sollen weitere Rücktransporte von infizierten Spielern folgen
Bislang sind beim Turnier in der Slowakei und Ungarn 13 Nationalspieler positiv getestet worden. Auch Co-Trainer Erik Wudtke sowie ein weiteres Mitglied des Funktionsteams befinden sich in Quarantäne.

10:47
23.01.2022
In der Debatte um die Testregeln bei den Winterspielen in Peking verteidigt das Internationale Olympische Komitee das Vorgehen. Es sei das Ziel der Organisatoren, "Omikron nicht in die geschlossene Blase zu lassen", sagt der IOC-Arzt Brian McCloskey, der die Medizinische Expertenkommission bei Olympia in China anführt. Umstritten ist vor allem, dass die Gastgeber andere Grenzwerte ansetzen, ab wann ein Olympia-Teilnehmer als positiv gilt. Es sei wahrscheinlicher, dass vor ihrer Abreise negativ getestete Sportler nach ihrer Ankunft positiv getestet werden könnten, räumt McCloskey ein.
Mehrere Athleten und Funktionäre wie der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier hatten zuletzt die Vorgaben der Organisatoren kritisiert. Im Fokus steht dabei der CT-Wert, der theoretisch angibt, wie ansteckend ein Corona-Infizierter ist. Je niedriger der Wert ist, als desto ansteckender gilt eine Person. In Deutschland gilt man ab einem Wert von über 30 als nicht mehr infektiös. In China ist dieser Wert auf 40 festgelegt.

10:03
23.01.2022
Der Expertenrat der Bundesregierung kritisiert eine zu dünne Datenlage bei der Pandemiebeobachtung in Deutschland und mahnt "dringende Maßnahmen für eine verbesserte Datenerhebung und Digitalisierung" an. Auch zwei Jahre nach Beginn der Pandemie bestehe weiterhin kein Zugang zu einigen wichtigen, aktuellen Versorgungsdaten, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Gremiums. Die Omikron-Welle verstärke und verdeutliche das Defizit.
"Eine Echtzeitübersicht über alle verfügbaren Krankenhausbetten mit aktueller Belegung auch außerhalb der Intensivmedizin wird dringend benötigt." Die Expertinnen und Experten fordern "zeitnahe", "tagesaktuelle" Daten etwa zu Krankenhauseinweisungen in allen Altersgruppen und zu freien und belegten "Ressourcen".

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