Letztes Update:
20220127220332

18:42
16.01.2022
Könnte sich die Situation wieder zuspitzen durch eine neue Corona-Variante, die ähnlich ansteckend ist wie Omikron, aber deutlich aggressiver? "Dieses Szenario kann man zwar nicht ausschließen, es ist aber extrem unwahrscheinlich", sagt Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. Die Omikron-Variante befalle im Vergleich zur Delta-Variante stärker die oberen Atemwege und weniger die tiefen Bereiche der Lunge. Daher verursacht sie weniger schwerwiegende Verläufe.
Zwar komme es mit zunehmender Grundimmunität der Bevölkerung seltener zu schweren Verläufen, aber: "Sars-CoV-2 wird in den nächsten Jahren für die Älteren oder Menschen mit Immunschwäche noch eine Herausforderung bleiben." Insofern geht der Virologe davon aus, dass neben der Impfung in diesen Bereichen auch Masken und Tests in den nächsten Jahren noch eine wichtige Rolle spielen werden.

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18:02
16.01.2022
Die sehr ansteckende Sars-CoV-2-Variante Omikron sorgt für einen Anstieg der Corona-Neuinfektionen. Wegen der extremen Dynamik könne es in den kommenden Wochen nochmals an vielen kritischen Stellen Engpässe geben, sagt Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in Bremen. "Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels", sagt Zeeb. "Der derzeitige Anstieg wird in eine andere Phase der Pandemie münden." 
Davon geht auch der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit von der Universität Hamburg aus. "In Großbritannien bricht die Omikron-Welle gerade in sich zusammen. Das kann man mit etwas Verzögerung auch hierzulande erwarten. Es gibt bisher keine Daten, die gegen dieses Szenario in Deutschland sprechen würden."

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