Könnte sich die Situation wieder zuspitzen durch eine neue Corona-Variante, die ähnlich ansteckend ist wie Omikron, aber deutlich aggressiver? "Dieses Szenario kann man zwar nicht ausschließen, es ist aber extrem unwahrscheinlich", sagt Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. Die Omikron-Variante befalle im Vergleich zur Delta-Variante stärker die oberen Atemwege und weniger die tiefen Bereiche der Lunge. Daher verursacht sie weniger schwerwiegende Verläufe.
Zwar komme es mit zunehmender Grundimmunität der Bevölkerung seltener zu schweren Verläufen, aber: "Sars-CoV-2 wird in den nächsten Jahren für die Älteren oder Menschen mit Immunschwäche noch eine Herausforderung bleiben." Insofern geht der Virologe davon aus, dass neben der Impfung in diesen Bereichen auch Masken und Tests in den nächsten Jahren noch eine wichtige Rolle spielen werden.