Die Familie des serbischen Tennisstars Novak Djokovic zeigt sich enttäuscht über die Ausweisung des Sohnes aus Australien. "Wir hatten geglaubt, dass Gerechtigkeit walten würde. Dass nicht das 'öffentliche Interesse' als Vorwand dienen würde für eine Entscheidung, wie sie am Ende getroffen wurde", schreibt die Familie in einer Erklärung, die serbische Medien veröffentlichten. Die Politik und ihre Interessen hätten über den Sport gesiegt.
"Was wir alle, und vor allem wir als Familie, jetzt tun müssen, ist, ihn mehr zu unterstützen als je zuvor", heißt es in dem Schreiben der Angehörigen weiter. "Wir werden da sein, um die Schläge, die ihm zugefügt wurden, mit ihm zu verarbeiten." Zugleich sei man "stolz auf die Stärke, die er gezeigt hat, und die Kämpfe, die er mit Würde ausgetragen hat". Djokovic werde gestärkt aus der Situation hervorgehen.