Letztes Update:
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12:18
12.01.2022
In Deutschland sind am Dienstag rund 714.000 Impfdosen gegen Corona verabreicht worden. Das geht aus aktuellen  Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor. Damit sind nun mindestens 60 Millionen Menschen hierzulande zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das entspricht etwa 72,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung erhielten inzwischen mindestens rund 36,8 Millionen Menschen (44,2 Prozent). Dieser "Booster" gilt als wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron.
Nicht geimpft sind noch 21 Millionen (25,2 Prozent der Bevölkerung) - darunter auch etwa vier Millionen Kinder unter vier Jahren, für die bislang kein Impfstoff zugelassen ist. Dem RKI zufolge bekamen etwa 62,2 Millionen Menschen (74,8 Prozent der Bevölkerung) bislang mindestens eine Spritze. Die Bundesregierung strebt eine Marke von 80 Prozent bis Ende Januar an.

12:16
12.01.2022
Im vergangenen Jahr haben 933 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Das waren 2,2 Prozent mehr als 2020, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in Frankfurt berichtet. Die Zahl der nach dem Tod entnommenen Organe ging mit 2905 im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 1,2 Prozent zurück. Gespendet wurden unter anderem 1492 Nieren, 742 Lebern, 310 Herzen, 299 Lungen, 57 Bauchspeicheldrüsen und 5 Därme.
Insgesamt blieben die Organspendezahlen trotz der Pandemie 2021 wie bereits 2020 auf etwa dem gleichen Niveau wie 2019. "Angesichts der seit fast zwei Jahren anhaltenden Pandemie und der daraus resultierenden Dauerbelastung auf den Intensivstationen ist diese Stabilität positiv zu bewerten", sagt Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern sei es in Deutschland zu keinem Einbruch der Organspende gekommen. Allerdings ist die Zahl der Spender nach wie vor sehr gering.

11:43
12.01.2022
Eine knappe Mehrheit der Deutschen hat kein Verständnis für Menschen, die gegen die Maßnahmen der Bundesregierung in der Pandemie auf die Straße gehen. Rund 52 Prozent der Befragten gaben laut einer Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa-Consulere im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea an, grundsätzlich kein Verständnis für die Demonstranten zu haben. Etwa jeder Dritte (35 Prozent) gab demnach an, die Demonstranten grundsätzlich zu verstehen. Neun Prozent zeigten sich den Angaben zufolge unentschieden, vier Prozent machten gar keine Angabe.
Unterschiede ergaben sich demnach zwischen Ost und West sowie zwischen verschiedenen Altersgruppen und Anhängern der Parteien. So ist laut Umfrage die grundsätzliche Ablehnung der Corona-Proteste mit 53 Prozent im Westen etwas höher als im Osten (46 Prozent). Ältere Menschen zeigten demnach auch weniger Verständnis für die Demonstranten. Etwa 68 Prozent der über 60-Jährigen lehnt die Proteste ab. Bei den Altersgruppen ab 18 bis 59 gaben dagegen lediglich 42 bis 48 Prozent der Befragten an, die Proteste abzulehnen.

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