Sachsen will seinen Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorerst
bis 9. Januar beibehalten - und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält die Bund-Länder-Beschlüsse vom Dienstag für unzureichend.
"Ich glaube, es ist eine verpasste Chance", sagt er in Dresden. Kretschmer geht davon aus, dass die Diskussionen um geeignete Maßnahmen in den kommenden Tagen weitergehen.
Sachsens Kabinett will am Mittwoch beraten und die aktuelle Corona-Schutzverordnung anpassen. Kretschmer zufolge betrifft das etwa die ab 28. Dezember geltende Regelung zur Kontaktbeschränkung auf zehn geimpfte und genese Personen. In Sachsen sind nach derzeitiger Rechtslage 20 Personen erlaubt.