Die
Bundesbehörden sollen ihre bestehenden
Pandemiepläne auf den Prüfstand stellen. Solche Pläne seien zwar seit vielen Monaten in Kraft, sagt ein Sprecher des Innenministeriums - nun sei aber damit zu rechnen, dass die Zahl der Infektionen durch die Omikron-Variante deutlich steige. "Deswegen müssen jetzt alle Behörden für sich prüfen, welche Maßnahmen zusätzlich ergriffen werden müssen, damit die
Funktionsfähigkeit der jeweiligen Behörden auch unter diesen Bedingungen
erhalten bleibt."
Beim
Bundeskriminalamt und der
Bundespolizei, für die das Innenministerium zuständig ist, seien
mehr als 90 beziehungsweise mehr als 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft, sagt der Sprecher. Mitarbeiter, die sich nicht beim Dienstherrn, sondern privat etwa beim Hausarzt hätten impfen lassen, seien dabei noch gar nicht erfasst. Die Einsatz- und Arbeitsfähigkeit der Bundeswehr sei derzeit "absolut gewährleistet".