Ein Protestzug, bei dem am Abend Tausende im brandenburgischen Cottbus gegen Corona-Beschränkungen auf die Straße gegangen sind, ist nach Angaben der Polizei wegen zu vieler Teilnehmer aufgelöst worden. "In dem Aufzug haben wir sehr viele Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt", sagt ein Polizeisprecher. Es hätten schätzungsweise insgesamt weit über 3000 Menschen teilgenommen.
Die Stimmung war nach Einschätzung der Beamten aufgeheizt, teils habe es verbale Aggressionen der Teilnehmer gegen die Polizei gegeben. Dabei sei auch Pyrotechnik gezündet worden. 15 Personen, die der gewaltbereiten rechtsextremistischen Szene zuzurechnen seien, seien vorläufig in Gewahrsam genommen worden, so die Polizei weiter.