Bislang sind in
Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI)
vier Fälle der Omikron-Variante durch Genomsequenzierung
bestätigt. Bei diesen vier Fällen handele es sich um
Reiserückkehrer aus Südafrika, schreibt das RKI in seinem Wochenbericht vom Abend. Südafrika hatte Mitte vergangener Woche über die Variante informiert. Die
vier Menschen seien allesamt geimpft,
keiner von ihnen musste bislang zur Behandlung ins Krankenhaus, wie das RKI mitteilt. Alle zeigten nur milde Symptome. Die Angaben beziehen sich laut RKI auf Vorabinformationen, die bis Mittwoch (1.12.) übermittelt wurden.
Bei acht weiteren Fällen in Deutschland bestehe ein Verdacht auf Omikron, diese würden aktuell durch Genomsequenzierung - also dem Auslesen des Virenerbguts - überprüft. Experten gehen jedoch von einem bereits darüber hinausgehenden Vorkommen aus.
Dem RKI zufolge wurden in mindestens 18 Ländern Infektionen mit der Omikron-Variante nachgewiesen. Zu den 12 europäischen Ländern gehören demnach Deutschland, Österreich, die Tschechische Republik, Belgien, die Niederlande und Dänemark.