Letztes Update:
20220127220332

16:08
02.12.2021
Aus Sicht von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger belasten 2G-Regeln im Einzelhandel die Branche unverhältnismäßig. "Der Handel darf nicht ein rechtlich fragwürdiges Sonderopfer werden", teilt Dulger mit. "Eine 2G- oder 2G-plus-Regelung, die lediglich dazu dient, einen Lockdown als Begriff zu vermeiden, aber wie ein Lockdown wirkt, schafft eher Unsicherheit, aber kaum mehr Infektionsschutz." Die entscheidenden Schritte, um diesen Winter zu überstehen, seien Impfen und Boostern, sagt der BDA-Präsident.

16:05
02.12.2021
Der Handelsverband Deutschland (HDE) übt scharfe Kritik an der geplanten Einführung der 2G-Regel in weiten Teilen des Einzelhandels. Bund und Länder versuchten, "auf dem Rücken des Handels die Versäumnisse in der staatlichen Impfkampagne zu kaschieren", sagt der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in Berlin. Den betroffenen Händlern drohten nun massive Umsatzrückgänge. Ausgenommen von der Verschärfung sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte. Bei 2G haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt.
"Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Politik trotz funktionierender Hygienekonzepte und der Maskenpflicht nun im Einzelhandel 2G einführt. Damit werden viele Handelsunternehmen aus rein symbolischen Gründen in ihrer umsatzstärksten Zeit massiv eingeschränkt", sagt Genth.

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