Letztes Update:
20220127220332

07:47
26.11.2021
Im Kampf gegen die dramatisch verlaufende vierte Welle darf es nach Worten des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) "keine Tabus" geben. Er schließe im Moment gar nichts aus, sagte er dem Bayerischen Rundfunk. Er beziehe sich auf ganz Deutschland. Holetschek sagte weiter: "Wir haben bei der Inzidenz gemerkt die letzten Tage, dass es sich ein bisschen stabilisiert hat auf sehr hohem Niveau. Aber das Dramatische ist die Belastung der Krankenhäuser." In den Kliniken tue man derzeit alles, um die Kapazitäten zu erhöhen. "Das Thema ist natürlich, dass das Personal knapp ist. Das brauchen wir natürlich, um die Betten auch betreiben zu können." In Bayern sind angesichts zahlreicher schwerer Corona-Fälle Verlegungen von Intensiv-Patienten in andere Bundesländer vorbereitet worden. 

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07:30
26.11.2021
Die Luftwaffe wird sich von heute Nachmittag an mit einem Spezialflugzeug an der Verlegung von Intensivpatienten beteiligen. Ein Airbus A310 MedEvac soll nach dpa-Informationen um 14.00 Uhr auf dem bayerischen Flughafen Memmingen landen und Schwerkranke nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen fliegen. Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, eine "fliegende Intensivstation" mit sechs dieser Behandlungsplätze, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH ("offener Himmel"). In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. 
Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems sollen Covid-19-Patienten auch bundesweit verteilt werden können, wenn in einzelnen Regionen der Kollaps von Krankenhäusern droht. Eine Verlegung von Patienten mit anderen Erkrankungen ist laut eines Kriterienkatalogs der Intensivmedizinervereinigung Divi nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Konzept war im Frühjahr 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle ins Leben gerufen worden.

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