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20220127220332
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07:18
26.11.2021
Die Weltgesundheitsorganisation untersucht derzeit, ob die neue Corona-Variante B.1.1.529 als besorgniserregend eingestuft werden muss, wie WHO-Expertin Maria van Kerkhove in einem Briefing sagt. Es werde dabei auch untersucht, inwieweit die Variante auch Folgen für die Diagnostik, Therapien und die Impfkampagnen habe. "Es wird ein paar Wochen dauern, bis wir verstehen, welchen Einfluss diese Variante hat", so Kerkhove.
Die WHO hat für die unterschiedlichen Corona-Variante mehrere Kategorien. Eine davon ist die Kategorie "Variant of Concern", auf deutsch "besorgniserregende Variante". Eine davon ist etwa die derzeit in Deutschland vorherrschende Delta-Variante. Zu den Merkmalen einer solchen Variante kann etwa gehören, dass sie nachgewiesenermaßen die Übertragbarkeit des Virus erhöht hat.

07:02
26.11.2021
Auch die Politik in Deutschland reagiert auf Meldungen über die Virus-Variante im südlichen Afrika. Der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet damit, dass "in Kürze" der Flugverkehr aus Deutschland ins südliche Afrika unterbrochen werden muss. "Die Wissenschaftler sind alle hoch alarmiert", sagt Braun im ARD-Morgenmagazin
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der auch als möglicher neuer Bundesgesundheitsminister gehandelt wird, schreibt auf Twitter: "Wir müssen Zeit gewinnen. Nichts ist schlimmer als eine neue Variante in eine laufende Welle hinein." Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) verweist auf die geschäftsführende Regierung von Angela Merkel (CDU). "Das muss die noch im Amt befindliche Bundesregierung entscheiden", sagt Wissing im Deutschlandfunk. Er empfehle aber "auch Maßnahmen im Flugverkehr".

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