Letztes Update:
20220127220332

11:22
22.11.2021
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel hält die aktuellen Maßnahmen nicht für ausreichend. "Wir haben eine hochdramatische Situation. Was jetzt gilt, ist nicht ausreichend", wird Merkel aus Teilnehmerkreisen der hybriden Beratungen des CDU-Vorstands in Berlin zitiert. Sie warnt demnach: "Wir haben eine Lage, die alles übertreffen wird, was wir bisher hatten." Auch die 2G-Regel mit Zugängen für Geimpfte und Genesene werde jetzt nicht mehr ausreichen. Impfen sei wichtig und richtig, so Merkel nach diesen Informationen weiter. Aber Impfen helfe jetzt nicht, die Entwicklung zu stoppen, sondern nur langfristig. 
Intensivmediziner würden von einer hochdramatischen Situation sprechen. Nachdem die epidemische Lage von nationaler Tragweite am 25. November ausläuft, müssten die Bundesländer nun bis zum 24. November Maßnahmen beschließen, die dann wirken müssten. Der Unterschied sei nun aber: In den Ländern könne man nicht mehr flächendeckend Maßnahmen ergreifen. Merkel spricht von einer Verdoppelung der Fallzahlen alle zwölf Tage. Auch diese Woche gehe man von steigenden Zahlen aus. Sie habe den Eindruck, viele Menschen seien sich nicht bewusst, wie ernst die Lage sei. 

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11:15
22.11.2021
Die ersten Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern melden ausgelastete Intensivstationen. Am Morgen traf dies laut Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) auf vier Kliniken zu: das Kreiskrankenhaus Demmin, die KMG Klinik Boizenburg, das Krankenhaus Ludwigslust und das DRK-Krankenhaus Grevesmühlen. 
Weitere 14 Krankenhäuser melden nur noch begrenzte Kapazitäten. An das Divi-Register melden aus dem Bundesland 32 Krankenhäuser ihre Intensivkapazitäten. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) liegen derzeit in Mecklenburg-Vorpommern 271 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken - davon müssen 61 intensivmedizinisch behandelt werden.

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