Angesichts der vierten Corona-Welle
fordert der
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte eine
allgemeine Impfpflicht für Erwachsene. Dies sei auf der Delegiertenversammlung in einer Resolution beschlossen worden, teilte der Verband mit. "Impfungen tragen zu einer
Rückkehr zur Normalität und zur
Wiedereinsetzung der Grundrechte aller Bürger, aber insbesondere der Grundrechte der Kinder und Jugendliche bei", heißt es in der Mitteilung.
Verbandspräsident Thomas Fischbach sagte demnach, Kinder und Jugendliche hätten seit Beginn der Pandemie die
größten Opfer gebracht. Unter den Lockdown-Maßnahmen hätten sie mehr gelitten als andere Gruppen. "Viele haben psychosoziale Störungen entwickelt, Adipositas, Spielsucht und Lernrückstände." Vor allem Kinder aus sozial prekären Familien Geld hätten gelitten - und litten weiterhin. "Das können wir nicht länger hinnehmen als Gesellschaft, wenn wir nicht eine ganze Generation verlieren wollen."