Medizinische
Spürhunde sind einer Untersuchung zufolge
in der Lage,
das Coronavirus mit hoher Genauigkeit von 15 anderen viralen Atemwegserregern zu unterscheiden. Wie die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) mitteilt, zeige die Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung der niedersächsischen Hochschule erstmals, dass die Stoffe, die die Tiere bei Corona-Infizierten riechen, spezifisch für Sars-CoV-2 seien. Die Spürhunde
riechen nicht die Viren selbst,
sondern flüchtige organische Verbindungen,
die bei Stoffwechselvorgängen nach einer Virusinfektion entstehen. Die Forscherinnen und Forscher veröffentlichten ihre
Ergebnisse in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine.